Steuern statt tippen
Konzeption & Produkt
- Anforderungsformulierung
- Requirements Engineering
- Produktstrategie
- Technische Entscheidungen
- UX
- AI Product Engineering
Fullstack & AI Product Engineer
Ich mache aus Ideen SaaS-Produkte, die man wirklich benutzen will.
Metropole Ruhr, Deutschland

Ich baue Software für den Bildschirm. Hauptberuflich entwickle ich KI-gestützte und maßgeschneiderte SaaS-Produkte, von den Anforderungen über die technischen Entscheidungen bis zum fertigen Interface. Nebenbei führe ich mein eigenes Web-Studio für Websites, Design und Branding. Was mich antreibt, ist nah an dem zu bleiben, was mit KI und Automatisierung wirklich geht, nicht als Schlagwort, sondern als jemand, der es baut.
Heute
AI Product Engineer
KI zu Produkten machen, die Leute wirklich benutzen wollen. Ich lege fest, was gebaut wird, treffe die technischen Entscheidungen und verantworte das ganze Frontend, von der Umsetzung über UX bis Design. Am wohlsten fühle ich mich genau dort, wo KI auf echte Nutzer trifft.
Fullstack Product Engineer
Das Mutterunternehmen, in dem vectorpulse als Business Unit sitzt. Maßgeschneiderte SaaS, die sitzt, als wäre sie immer schon da gewesen. Von der Aufnahme der Anforderungen über die technischen Entscheidungen bis zum ausgelieferten Frontend, alles was der Nutzer sieht und anfasst. Aktuell ein internes Healthcare-Tool für einen Großkunden.
Eigenes Produkt
Mein eigenes SaaS, komplett solo gebaut: dynamische QR-Codes mit Logo, Styling und Tracking. Auth, Stripe im Freemium-Modell, Datenbank, Hosting und Mails, alles selbst. Kurz vor dem Launch.
Inhaber
Schubzonaut ist mein eigenes Web-Studio. Websites, Design und Branding für Selbstständige und Unternehmen, von der ersten Idee bis zum Launch.
Frontend und Backend, sichere Entwicklung, agile Projektplanung. Abschlussprojekt: eine PWA zur WG-Organisation.
Praxisnahe Ausbildung in moderner Webentwicklung, parallel zum Bachelor erworben.
SEO, SEM und Social-Media-Strategien, Kampagnen und Zielgruppen. Der Grund, warum SEO bei mir kein Nachgedanke ist.
Wo alles begann
Der Stack als Marke, die Konzeption und die Menschen-Seite dahinter.
Mein Stack
Steuern statt tippen
Neben dem Code
Woher ich komme
Auge fürs Detail
KI ist gerade der Elefant im Raum. In der Softwareentwicklung kommt keiner mehr an ihr vorbei, und für mich ist genau das der Ausgangspunkt: nüchtern, weder Hype noch Ablehnung. Sie ist da, und sie geht nicht mehr weg. Punkt. Ich glaube nicht, dass KI Entwickler ersetzt. Aber ein Entwickler, der mit KI arbeitet, ersetzt den, der sich weigert. Nicht weil er der bessere Coder ist, sondern weil er den Job anders anfasst: weniger selbst tippen, mehr entscheiden, was überhaupt gebaut wird und wie.
Viele schauen bei KI nur auf die Menge: wie viele Seiten, wie viele Apps kommen hinten raus. Für mich ist das die falsche Zahl. Spannend wird es eine Ebene höher. Die KI liefert dir längst nicht mehr nur Code, sondern Specs, Architektur, Tests, ganze Pull Requests. Die eigentliche Arbeit ist dann nicht mehr das Tippen, sondern das Steuern: was baue ich, wie hängt es zusammen, was lasse ich weg.
Mir hat mein Timing geholfen. Ich habe coden gelernt, als es noch kein ChatGPT gab, in der Zeit, in der man merkt, wie brutal steil die Lernkurve ist. Coden lernen ist wie eine Sprache lernen, Vokabeln reichen nicht, du musst die Struktur dahinter verstehen. Ich habe mehr als ein Tal durchgemacht, kaum hast du Boden unter den Füßen, zwingt dich das nächste Konzept wieder in die Knie. Aber ich bin jedes Mal weitergekommen. Als die KI kam, war ich längst kein Anfänger mehr: Ich hatte etliche dieser Täler hinter mir und die Struktur dahinter verstanden, auch wenn ich den Code noch nicht fließend selbst geschrieben habe. Genau auf diesem Fundament habe ich dann gelernt, mit KI zu bauen, ohne den Boden darunter zu verlieren.
Deshalb bin ich weder der, der blind generieren lässt, noch der, der die KI als Feind sieht. Ich verstehe den Code, den ich lese, und ich kenne die Struktur dahinter. Für mich zählt heute nicht, perfekten Code von Hand zu tippen, sondern mit KI so nah wie möglich an perfekt zu kommen und dabei das zu behalten, worauf es ankommt: klaren, verständlichen, wartbaren und sicheren Code, den ein Mensch versteht und übergeben kann. KI ist ein Werkzeug. So wie ein Framework auch nur eine Abstraktion ist, die dir Arbeit abnimmt.
Und genau da liegt der Haken. Einfach draufloszugenerieren, dieses Vibe Coding, ist schnell, keine Frage. Aber Geschwindigkeit allein ist eine Falle. Was da rausfällt, läuft oft nur auf den ersten Blick. Darunter sammeln sich technische Schulden, die Architektur bricht an den Nähten, und die Sicherheit bleibt auf der Strecke. Zugriffe, die keiner abgesichert hat, Secrets, die offen rumliegen, Entscheidungen, die sich widersprechen. Das ist kein Einzelfall, das sehe ich immer wieder.
Meine These dazu, in zwei Begriffen: Es geht nicht mehr um Time-to-Feature, sondern um Time-to-Maintain. Nicht wie schnell etwas fertig ist, sondern wie lange man damit noch leben kann. Jede Abkürzung von heute zahlst du morgen als Wartung zurück. Die Frage ist für mich nie, ob die KI etwas bauen kann, die baut fast alles. Die Frage ist: Wer versteht das Ding in zwei Jahren noch, wer hält es am Laufen, und wer räumt am Ende auf?
Deshalb liegt der eigentliche Hebel selten im Tool selbst, sondern in dem, was drumherum steht. Klare Architektur, Security by Design, automatische Qualitätssicherung, ein paar feste Leitplanken. Fehlen die, macht KI dich nicht nur schneller beim Bauen, sondern auch beim Anhäufen von Legacy-Code. Genau da stehe ich: der, der die KI Vollgas geben lässt und trotzdem die Leitplanken setzt. Ein Produkt von der ersten Idee bis zum fertigen Interface komplett durchdenken und die KI als Hebel nutzen, um es schnell und sauber umzusetzen. Die Richtung gebe ich vor, nicht die Maschine. Was ich will, ist vor allem eins: darin immer besser werden und so viel dazulernen wie möglich. Als einer, der von Stunde null dabei war.
Schreib mir, ich melde mich zurück. Meistens schneller als du denkst.